Ausbaustrecke (ABS)
Hanau–Aschaffenburg & Verbindungskurve Mainaschaff

Künftig vier Gleise zwischen Großauheim und Mainaschaff-Steinerts

Entlang des Bestands baut die Bahn neue Gleise. Die Strecke wird durchgehend viergleisig.

Die Strecke ist bereits überwiegend dreigleisig und verläuft gerade. Der Ausbau ist sinnvoll. Das dicht besiedelte Kinzigtal wird so nicht zusätzlich zerschnitten. Aus diesem Grund ist auch kein gesondertes Raumordnungsverfahren notwendig. Die raumordnerische Bewertung erfolgt in der Planfeststellung. Mit dem Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes erhält die Bahn Baurecht.

Die Bahn baut zwei Gleise neben die beiden zweigleisigen Abschnitte Hailer-Meerholz bis Gelnhausen sowie Hanau bis Hanau-Wolfgang. Der übrige Bereich ist bereits dreigleisig und erhält ein weiteres Gleis. Die Strecke verläuft in diesem Abschnitt weitgehend gerade. Die ICE können heute schon mit Tempo 200 fahren. Deshalb baut die Bahn die Gleise entlang des Bestands. Eine Neuzerschneidung des Kinzigtals wird so vermieden.

Karte

Die Strecke ist bereits überwiegend dreigleisig und verläuft gerade. Der Ausbau ist sinnvoll. Das dicht besiedelte Kinzigtal wird so nicht zusätzlich zerschnitten. Aus diesem Grund ist auch kein gesondertes Raumordnungsverfahren notwendig. Die raumordnerische Bewertung erfolgt in der Planfeststellung. Mit dem Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes erhält die Bahn Baurecht.

Die Bahn baut zwei Gleise neben die beiden zweigleisigen Abschnitte Hailer-Meerholz bis Gelnhausen sowie Hanau bis Hanau-Wolfgang. Der übrige Bereich ist bereits dreigleisig und erhält ein weiteres Gleis. Die Strecke verläuft in diesem Abschnitt weitgehend gerade. Die ICE können heute schon mit Tempo 200 km/h fahren. Deshalb baut die Bahn die Gleise entlang des Bestands. Eine Neuzerschneidung des Kinzigtals wird so vermieden.

Kein Raumordnungsverfahren nötig

Für die Planung des Ausbaus muss die Bahn kein Raumordnungsverfahren durchführen. Die raumordnerische Bewertung erfolgt später in der Planfeststellung. Mit der Planfeststellung erlaubt das Eisenbahn-Bundesamt der Bahn, die Strecke zu bauen.

Entwurfs- und Genehmigungsplanung

Für den Abschnitt Hanau–Gelnhausen hat die Bahn die Vorplanung im Mai 2017 abgeschlossen. Umfangreiche Untersuchungen von Fachleuten zeigen: Die beste Lösung ist, den Fernverkehr auf den inneren der vier Gleise zu führen. Der Nah- und Güterverkehr soll die äußeren Gleise nutzen. Diese Sichtweise unterstützt auch das Dialogforum.

Diese Variante wird in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung weiterentwickelt. Diese Planungen werden dem Eisenbahn-Bundesamt zur Planfeststellung vorgelegt.

Um die Strecke ausbauen zu können, ist es zunächst notwendig, das vorhandene Stellwerk in Gelnhausen durch ein modernes elektronisches Stellwerk (ESTW) zu ersetzen. Mit dem Bau des ESTW wurde 2019 begonnen.